Diabetes bei Beagle-Hunden – Welche Ernährungsumstellung sollte ich vornehmen?

Frage eines Hundebesitzers

"Bei meinem 6 Jahre alten Beagle-Hund wurde kürzlich Diabetes diagnostiziert. Ich bin unsicher, welche Ernährungsumstellung ich vornehmen sollte. Mein Hund hat bisher Trockenfutter bekommen, aber ich habe gehört, dass eine ballaststoffreiche, fettarme Ernährung ratsam ist, um Diabetes in den Griff zu bekommen.

Welche spezielle Diät empfehlen Sie für meinen Beagle und wie oft sollte ich ihn füttern, um seinen Blutzucker zu stabilisieren?"

Die Antwort des Tierarztes

"Die empfohlene Ernährung für Hunde, bei denen Diabetes diagnostiziert wurde, ist in der Regel ballaststoffreich und fettarm.

Eine ballaststoffreiche Ernährung hilft bei der Blutzuckerkontrolle und dem Gewichtsmanagement, da die Ballaststoffe die Aufnahme von Nährstoffen verlangsamen, so dass der Zucker langsamer in den Blutkreislauf gelangt.

Ballaststoffe können aus Lebensmitteln wie Gemüse, Obst und Vollkornprodukten gewonnen werden.

Eine fettarme Ernährung ist auch für Diabetiker von Vorteil, da sie bei übergewichtigen Hunden zu einer Gewichtsreduktion beiträgt.

Übergewicht erhöht das Diabetesrisiko, daher ist es wichtig, dass Ihr Hund das richtige Gewicht hat!

Komplexe Kohlenhydrate, wie brauner Reis oder Süßkartoffeln, liefern länger Energie und tragen zur Stabilisierung des Blutzuckerspiegels bei. Diese Nahrungsmittel geben den Zucker langsam an den Blutkreislauf ab, so dass der Blutzuckerspiegel Ihres Hundes stabil bleibt.

Eiweiß ist ebenfalls ein wichtiger Nährstoff für Hunde und trägt zum Erhalt der Muskelmasse bei. Hochwertige Proteine wie Huhn, Truthahn oder Fisch können eine gute Wahl sein!

Nicht zuletzt sollten die Anzahl und der Zeitpunkt der täglichen Mahlzeiten auf die Insulindosierung Ihres Hundes abgestimmt werden. Ihr Tierarzt kann Ihnen helfen zu entscheiden, wann und wie oft Sie Ihren Hund füttern sollen.

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Dies dient dazu, den Blutzuckerspiegel so stabil wie möglich zu halten. Jeder Hund hat andere Bedürfnisse, daher ist es wichtig, die Fütterung und die Insulinzufuhr individuell anzupassen.

Sprechen Sie jedoch mit Ihrem Tierarzt, bevor Sie größere Ernährungsumstellungen vornehmen.

Er oder sie kann Ihnen persönlich den besten Rat geben, der auf die Gesundheit und die Bedürfnisse Ihres Beagles abgestimmt ist!"